Sorgfalt ist das A und O: erst bei der Auswahl von Früchten, dann bei der Verarbeitung zu Maische – und so fort, bis zum letzten Arbeitsgang. Fehler der Maische, beim Vergären oder beim Brennen müssen vermieden werden, da sie die Qualität eines Spitzenbrandes unzulässig mindern. Absolute Sauberkeit ist dabei unerlässlich.

Nach dem Einmaischen setzt die „stürmische Gärung“ bereits nach wenigen Stunden ein. Die auf der Schale natürlich vorhandenen Hefen verwandeln dabei den Fruchtzucker in Alkohol. Die Nachgärung erfordert ein bedächtig stetes Auffüllen der Behälter, damit sich kein Sauerstoff mit seinen unerwünschten Mikroorganismen einschleichen kann.

Die erste Maxime beim Brennen heisst: Zeit lassen! Die Maische muss so langsam und schonend wie möglich zu Schnaps verwandelt werden: erst zu Raubrand, dann – und wieder höchst behutsam – zu Feinbrand. Sowohl der Vorlauf, welcher die Fuselstoffe wie Methanol und andere Ungenießbarkeiten enthält, als auch der Nachlauf, dessen hoher Wasseranteil den unangenehmen Geschmack der Kupferrohre annimmt, müssen sauber vom Herzstück getrennt werden.

Für einen Liter des begehrten Herzstücks benötigen wir bis zu 80kg Obst, denn durch den oft geringen Zuckergehalt der Früchte ist die Schnapsausbeute natürlich begrenzt.   < zurück
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